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Lately I’ve been hanging out a lot with the guys from Eyes on the Shore. We were not only enjoying our company, but also producing some neat videos for their Kickstarter campaign. Today the first “Living Room Session” was published; a few more are yet to come. If you like their music and can spare a few dollars, make a pledge. If you like their music and can’t spare any dollar, share the link to their campaign. If you don’t like their music, go along and enjoy your day anyways. But before you do anything of the above, listen and watch them perform Breakaway.
Ich hoffe, dass ich in mittelnaher Zukunft mal einen Beitrag mit “Award-Winning” betiteln kann. Für den Moment bin ich mit “Prize-Winning” aber absolut zufrieden. Gabe Pannell und ich haben nämlich nicht den 3., nicht den 1., nein den 2. Platz beim “Information Security Awareness Video & Poster Contest” gewonnen (inklusive 1500 $ Preisgeld). Yes!
In diesem Sinne, surft mit Bedacht.
Morgens ist es saukalt in der Wüste. Auch in Kalifornien. Aber zwischen Felsschluchten und Vogelspinnen ist die Welt magisch, so hatten wir eine doppelt coole Zeit bei unserm Videodreh. Mein Schreibtisch ist leider nicht ansatzweise so interessant. Nach vielen Stunden Schnitt und Farbkorrektur ist das Video jetzt endlich fertig.
Mein Dank geht an Antrom und Kayhan (früher Ambience, jetzt Eyes on the Shore) für die entspannte Zusammenarbeit, an Svenja für ihre fantastische Produktionsassistenz, an Gabe für seine Poesie, an Ellison für wertvolle Kritik, an Mike für die Reiseleitung und Hadley fürs Fotos machen.
Während Islamisten in Mali mit deutscher Unterstützung bekämpft werden, kommt der Islamist Mursi die Christin Merkel in Deutschland besuchen. Paradox? Nein, denn der ägyptische Präsident ist kein malischer Rebell. Im Gegenteil Mursis Organisation, die Muslimbruderschaft, hat einen entscheidenden Unterschied zu den malischen Rebellen: Sie wurde demokratisch gewählt. Da ist es bemerkenswert, dass beide Parteien in vielen deutschen Medien als Islamisten bezeichnet werden. Oder ist an der Verallgemeinerung gar nichts auszusetzen? Christen, Buddhisten oder Juden (etc.) sind doch zunächst auch nur Christen, Buddhisten oder Juden (etc.). Egal ob aus Deutschland oder Mali.
Allerdings hat das Wort “Islamist” hierzulande einen ziemlich faden Beigeschmack. Seit dem 11. September 2001 steht es indirekt immer in Verbindung mit dem Terror islamistischer Fundamentalisten. Es ist nicht komplett falsch, sowohl Mohammed Mursi als auch malische Rebellen Islamisten zu nennen. Es ist aber auch nicht besonders elegant. Mursi ist eben immerhin ein demokratisch gewählter Präsident. Auch wenn Mursis Muslimbrüder als islamistische Fundamentalisten gelten, könnte zwischen demokratisch gewählten islamistischen Fundamentalisten und rebellierenden mordenden islamistischen Fundamentalisten unterschieden werden. Das Wort “Muslim” könnte helfen.
Aber vielleicht reicht dafür die Zeit nicht, der Artikel muss ja raus und papperlapapp, einen komischen Beigeschmack hat das mit dem Mursi sowieso. Dem Muslimbruder. Es ist eh gut, dass sich in Deutschland Religion und Parteien klar voneinander trennen lassen. Hier würde es eine “Christenbruderschaft” nie zu etwas bringen. Echt rückständig die Islamisten.
Heikler Besuch bei Merkel: Kanzlerin stellt Mursi die Millionenfrage (Spiegel Online), Krieg in Mali: Die Schlacht von Konna (Spiegel Online), Mursi verspricht Merkel demokratische Reformen (ZEIT ONLINE), Staatsbesuch in Berlin: Mursi wehrt sich gegen Einmischung (stern.de), Kämpfe in Mail: Französische Truppen erobern Islamisten-Hochburg (stern.de)
Sueddeutsche.de zeigt, dass man auch ganz ohne den Begriff Islamist auskommen kann. Mursi bei Merkel: “Deutschland glaubt an uns” (Sueddeutsche.de)
Der Schnee knirscht wieder und Hannover friert langsam ein. Jetzt würde ich an dieser Stelle gerne etwas geistreiches über Hannoveraner Schneespaziergänge schreiben, aber ich bin nicht Kurt Schwitters. Dem wäre bestimmt etwas eingefallen. Ein schöner Spaziergang war es auf jeden Fall und kalt.
Bei den Fotos fällt auf, dass sie irgendwie auch aus den 70ern sein könnten, obwohl sie aus 2013 sind. Das liegt daran, dass sie mit einer Kamera aus den 80ern gemacht wurden. Nicht an Photoshop.